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Asthma bei Kindern: Was Eltern wissen sollten
Asthma ist eine häufige Erkrankung der Atemwege, die sich gut behandeln lässt, aber nicht geheilt werden kann.
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Was es ist
Asthma ist eine häufige Erkrankung, die die Atmung beeinflusst [5]. Sie kann derzeit nicht geheilt werden, aber bei guter Behandlung sollten keine Probleme mit den Symptomen auftreten [5]. Asthma beginnt oft im Kindesalter, meist vor dem Alter von 5 Jahren [10]. Viele Kinder haben Asthma – es ist die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter [10]. Es kann dazu führen, dass Kinder die Schule verpassen und im Krankenhaus behandelt werden müssen [10]. Behandlungen können Asthma jedoch gut kontrollieren [10].
Die Hauptsymptome von Asthma sind Probleme beim Atmen, wie [5]:
- Keuchen
- Husten
- Kurzatmigkeit
- ein Engegefühl in der Brust
Die Symptome können leicht oder schwer sein [5]. Sie kommen und gehen meist [5]. Sie können nachts und am frühen Morgen schlimmer sein [5]. Ein Asthmaanfall bedeutet schwere Symptome und Schwierigkeiten beim Atmen, was lebensbedrohlich sein kann [5]. Auslöser können körperliche Anstrengung, hohe Luftverschmutzung, kalte Luft oder Kontakt mit Allergenen wie Pollen, Staub, Schimmel oder Tieren sein [5]. Asthma betrifft jeden anders [6]. Bei den meisten Menschen wirken Inhalatoren gut, wenn sie richtig angewendet werden [6]. Asthma im Kindesalter verschwindet manchmal bis zum Teenageralter oder Erwachsenenalter [6].
Was Sie zu Hause tun können
Wenn Ihr Kind Asthma hat, erstellen Sie gemeinsam mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt einen Behandlungsplan [7]. Dieser Plan umfasst Maßnahmen zur Vermeidung von Auslösern und zur Vorbeugung von Asthmaanfällen [7]. Wenn Tabakrauch ein Auslöser ist, sollte niemand in Ihrer Wohnung oder im Auto rauchen [7]. Kurzzeit-Medikamente, auch Notfallmedikamente genannt, lindern Symptome während eines Anfalls [7]. Dazu gehört ein Inhalator, den Ihr Kind immer bei sich haben sollte [7]. Kontrollmedikamente reduzieren Entzündungen und verhindern eine Verengung der Atemwege [7]. Nicht alle Kinder brauchen Kontrollmedikamente [7].
Auch allgemein gilt [4]:
- Haben Sie den Inhalator immer dabei
- Verwenden Sie die Inhalatoren wie von Ihrem Behandlungsteam empfohlen
- Vermeiden Sie Auslöser wie Luftverschmutzung, Rauch, Pollen oder Tiere
- Sorgen Sie für regelmäßige Bewegung – lassen Sie sich beraten, wie Ihr Kind sicher Sport treiben kann
- Halten Sie ein gesundes Gewicht
- Lassen Sie Impfungen wie die Grippeimpfung durchführen – Viren wie Grippe können die Symptome verschlimmern
Es ist wichtig, den Inhalator richtig zu verwenden, damit das Medikament richtig wirkt [1]. Es gibt verschiedene Typen, darunter Pulverinhalatoren, Dosieraerosole und Soft-Mist-Inhalatoren [1]. Eine Ärztin, ein Arzt, eine Pflegekraft oder eine Apothekerin bzw. ein Apotheker zeigt Ihnen die richtige Anwendung [1]. Geben Sie leere, unerwünschte oder abgelaufene Inhalatoren bei Ihrer Apotheke ab [1]. Wenn Sie einen Inhalator in den Müll werfen, können Gase entweichen und zum Klimawandel beitragen [1]. Ihre Apotheke kann sie sicher entsorgen [1].
Wann Sie zur Ärztin oder in die Notaufnahme sollten
Rufen Sie sofort die Notrufnummer Ihres Landes an, wenn Sie oder jemand anderes einen Asthmaanfall hat und [2]:
- sich der Zustand jederzeit verschlechtert
- nach der maximalen Dosis des Notfallinhalators keine Besserung eintritt
- kein Asthma-Inhalator vorhanden ist
Wenn sich die Symptome nach 10 Minuten nicht bessern und kein Krankenwagen eingetroffen ist, verwenden Sie den Inhalator erneut, bis zur gleichen maximalen Dosis [2]. Fahren Sie nicht selbst in die Notaufnahme [2].
Suchen Sie zeitnah einen Arzttermin, wenn Sie oder Ihr Kind Asthmasymptome haben [5], wenn Behandlungen nicht helfen, Sie den Inhalator häufiger brauchen oder Beratung zur Anwendung benötigen [5], oder wenn die Symptome sich nicht bessern, Sie bei alltäglichen Aktivitäten einschränken oder nachts aufwachen lassen [5]. Auch nach einem überstandenen Asthmaanfall sollten Sie innerhalb von 2 Tagen einen Arzt aufsuchen, um die Behandlung zu besprechen und einen weiteren Anfall zu verhindern [2].
Häufige Fragen
Welche Behandlungen gibt es? Die Hauptbehandlung sind Medikamente, die Sie über einen Inhalator einatmen [1]. Je nach Schwere der Symptome gibt es verschiedene Möglichkeiten: einen Inhalator nur bei Symptomen, einen Inhalator täglich zur Vorbeugung und bei Symptomen, oder zwei getrennte Inhalatoren – einen zur Vorbeugung und einen blauen Notfallinhalator [1]. Ein blauer Notfallinhalator sollte nicht allein verschrieben werden [1]. Wenn Inhalatoren nicht ausreichen, kann das Behandlungsteam einen stärkeren Inhalator oder Tabletten empfehlen, die das Atmen erleichtern [3]. Bei schwerem Asthma können auch injizierbare Medikamente, sogenannte biologische Therapien, angeboten werden [3].
Was passiert bei einem schweren Anfall im Krankenhaus? Bei einem schweren Asthmaanfall, der nicht besser wird, kann eine Behandlung im Krankenhaus nötig sein [8]. Dazu gehören Sauerstoff über eine Maske, ein Vernebler für hohe Medikamentendosen sowie Steroidtabletten oder -spritzen [8].
Wie wird Asthma langfristig begleitet? Sie werden von einem Behandlungsteam unterstützt, zu dem eine Ärztin oder ein Arzt bzw. eine Pflegekraft und manchmal eine Fachärztin oder ein Facharzt im Krankenhaus gehören [9]. Alles wird in einem Asthma-Aktionsplan festgehalten, den Sie zu allen Terminen mitbringen sollten [9]. Sie sollten mindestens einmal im Jahr Kontrolltermine wahrnehmen [9]. Dort wird auch geprüft, ob Sie die Inhalatoren richtig anwenden und der Aktionsplan aktuell ist [9]. Wenn Sie schwanger sind, informieren Sie Ihre Ärztin oder Hebamme über Ihr Asthma [6].
Quellen
[1] NHS — “Asthma” (2024), Abschnitt “Asthma inhalers”, S. 1 — https://www.nhs.uk/conditions/asthma/ [2] NHS — “Asthma” (2024), Abschnitt “How to treat an asthma attack”, S. 1 — https://www.nhs.uk/conditions/asthma/ [3] NHS — “Asthma” (2024), Abschnitt “Other treatments for asthma”, S. 1 — https://www.nhs.uk/conditions/asthma/ [4] NHS — “Asthma” (2024), Abschnitt “Things you can do to help with asthma”, S. 1 — https://www.nhs.uk/conditions/asthma/ [5] NHS — “Asthma” (2024), Abschnitt “Asthma”, S. 1 — https://www.nhs.uk/conditions/asthma/ [6] NHS — “Asthma” (2024), Abschnitt “How asthma affects your life”, S. 1 — https://www.nhs.uk/conditions/asthma/ [7] MedlinePlus — “Asthma in Children” (2024), Abschnitt “What are the treatments for asthma in children?”, S. 1 — https://medlineplus.gov/asthmainchildren.html [8] NHS — “Asthma” (2024), Abschnitt “Hospital treatment for an asthma attack”, S. 1 — https://www.nhs.uk/conditions/asthma/ [9] NHS — “Asthma” (2024), Abschnitt “Treatment for asthma”, S. 1 — https://www.nhs.uk/conditions/asthma/ [10] MedlinePlus — “Asthma in Children” (2024), Abschnitt “How does asthma affect children?”, S. 1 — https://medlineplus.gov/asthmainchildren.html
Dieser Ratgeber fasst veröffentlichte kinderärztliche Leitlinien zusammen. Er ist keine medizinische Beratung und ersetzt nicht Ihre Kinderärztin oder Ihren Kinderarzt. Rufen Sie im Notfall Ihre Notrufnummer an.
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