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Mein Kind macht nachts ins Bett – was hilft?

Nächtliches Einnässen ist häufig und kein Verschulden Ihres Kindes. Mit Geduld und einfachen Maßnahmen können Sie viel bewirken.

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Was es ist

Bettnässen ist bei Kindern weit verbreitet und liegt oft in der Familie [2]. Viele Kinder unter 5 Jahren machen nachts ins Bett – es braucht Zeit, bis ein Kind lernt, nachts trocken zu bleiben [3]. Die meisten Kinder und Jugendlichen wachsen aus dem Bettnässen heraus [2].

Es gibt viele Gründe, warum ein Kind einnässt. Dazu gehören: das Bedürfnis zu pinkeln im Schlaf nicht zu spüren, zu viel Urin in der Nacht zu produzieren oder Stress zu Hause oder in der Schule [1]. Auch eine Grunderkrankung wie Diabetes oder Verstopfung kann dahinterstecken [1].

Was Sie zu Hause tun können

Was Sie vermeiden sollten:

Wann Sie zur Ärztin oder in die Notaufnahme sollten

Suchen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt auf, wenn:

Wenn Ihr Kind weiterhin einnässt, kann die Ärztin oder der Arzt Optionen vorschlagen, wie zum Beispiel einen Weckapparat gegen Bettnässen oder Medikamente, die die Urinmenge in der Nacht reduzieren [5]. Die Ärztin oder der Arzt prüft, ob die Behandlung hilft, und bietet Unterstützung an, wenn es Ihnen schwerfällt, damit umzugehen [5]. Wenn diese Behandlungen nicht wirken, kann Ihr Kind an eine Spezialistin oder einen Spezialisten überwiesen werden [5].

Häufige Fragen

Ist Bettnässen meine Schuld? Nein. Bettnässen ist nicht die Schuld Ihres Kindes und auch nicht Ihre [4]. Es ist ein häufiges Problem, das Kinder oft einfach entwachsen [2].

Ab wann ist Bettnässen ein Grund zur Sorge? Bei jungen Kindern unter 5 Jahren ist es normal [3]. Wenn Ihr Kind nach 6 Monaten Trockenheit wieder einnässt oder die Maßnahmen zu Hause nicht helfen, sollten Sie ärztlichen Rat suchen [3].

Kann ich mein Kind nachts wecken, um zur Toilette zu gehen? Regelmäßiges Wecken oder Tragen in der Nacht hilft langfristig nicht und sollte vermieden werden [4]. Besser ist es, dass Ihr Kind selbst lernt, den Harndrang zu spüren.

Quellen

[1] NHS — “Bedwetting in children” (2023), section “Causes of bedwetting”, p. 1 — https://www.nhs.uk/conditions/bedwetting/ [2] NHS — “Bedwetting in children” (2023), section “Bedwetting in children”, p. 1 — https://www.nhs.uk/conditions/bedwetting/ [3] NHS — “Bedwetting in children” (2023), section “Important: Bedwetting in young children is normal”, p. 1 — https://www.nhs.uk/conditions/bedwetting/ [4] NHS — “Bedwetting in children” (2023), section “Don’t”, p. 1 — https://www.nhs.uk/conditions/bedwetting/ [5] NHS — “Bedwetting in children” (2023), section “Treatments from a GP”, p. 1 — https://www.nhs.uk/conditions/bedwetting/

Dieser Ratgeber fasst veröffentlichte kinderärztliche Leitlinien zusammen. Er ist keine medizinische Beratung und ersetzt nicht Ihre Kinderärztin oder Ihren Kinderarzt. Rufen Sie im Notfall Ihre Notrufnummer an.

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