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Fiebermittel für Kinder: Was sagen die offiziellen Stellen?
Vergleich der Empfehlungen von NHS zu Paracetamol und Ibuprofen bei Kindern – wann und wie sie eingesetzt werden dürfen.
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Was die Leitlinien sagen
| Organisation | Was sie sagt | Quelle |
|---|---|---|
| NHS (National Health Service, Großbritannien) | Paracetamol hilft bei Schmerzen wie Zahnschmerzen, Ohrenschmerzen, Halsschmerzen sowie bei Beschwerden durch Fieber. Es kann normal gegessen und getrunken werden, während das Kind Paracetamol nimmt. | [2] |
| NHS | Wenn Paracetamol nicht hilft, kann man dem Kind stattdessen Ibuprofen geben, sofern dies für das Kind geeignet ist. Beide Mittel sollen nicht gleichzeitig gegeben werden. | [1] |
| NHS | Ein Wechsel zwischen Paracetamol und Ibuprofen ist nur erlaubt, wenn ein Arzt oder eine Krankenschwester dies ausdrücklich empfiehlt. Dann sollte man notieren, wann jedes Mittel gegeben wurde, um die Abstände einzuhalten und Überdosierungen zu vermeiden. | [1] |
| NHS | Ibuprofen kann je nach Alter und Dosis 3 bis 4 Mal in 24 Stunden gegeben werden. Die genaue Anleitung steht auf der Packung oder im Beipackzettel. | [1] |
Worin sie übereinstimmen
Die einzige hier berücksichtigte offizielle Quelle ist der NHS. Innerhalb dieser Quelle gibt es eine klare Linie: Paracetamol ist ein Mittel gegen Schmerzen und Fieber bei Kindern. Wenn es nicht wirkt, darf Ibuprofen als Alternative versucht werden – aber niemals gleichzeitig. Ein abwechselndes Geben ist nur auf ärztliche Anweisung hin zulässig. Der NHS betont durchgehend, dass die Dosierung und die zeitlichen Abstände sorgfältig kontrolliert werden müssen, um eine Überdosierung zu verhindern.
Worin sie sich unterscheiden (und warum das oft nichts ändert)
Da nur eine Organisation in den Quellen vorkommt, gibt es keine Unterschiede zwischen verschiedenen offiziellen Stellen zu berichten. Innerhalb der NHS-Empfehlung selbst gibt es jedoch eine wichtige Nuance: Der NHS erlaubt den Wechsel von Paracetamol und Ibuprofen nicht grundsätzlich, sondern nur nach ärztlicher Anweisung. Viele Eltern hören im Alltag, dass man Fiebermittel abwechseln darf – der NHS stellt hier aber eine klare Bedingung. Das bedeutet für Sie: Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Kind von einem Wechsel profitieren könnte, fragen Sie zuerst eine medizinische Fachperson. Ohne diese Anweisung sollten Sie bei einem einzelnen Mittel bleiben und dessen Packungsbeilage genau befolgen.
Wann Sie zur Ärztin oder in die Notaufnahme sollten
Die vorliegenden Quellen des NHS enthalten keine Angaben dazu, ab welchen Symptomen oder Fieberwerten Sie mit Ihrem Kind zur Ärztin oder in die Notaufnahme gehen sollten. Diese Frage wird in den bereitgestellten Abschnitten nicht behandelt. Als allgemeiner Grundsatz gilt jedoch: Wenn Ihr Kind trotz Fiebermittel sehr krank wirkt, ungewöhnlich schläfrig ist, schwer atmet, einen Ausschlag bekommt oder Sie sich insgesamt Sorgen machen, sollten Sie ärztlichen Rat einholen. Auch wenn das Fieber länger als ein paar Tage anhält oder Ihr Kind jünger als drei Monate ist, ist eine medizinische Abklärung ratsam – auch wenn dies nicht wörtlich in den zitierten Quellen steht. Im Zweifel gilt: Lieber einmal mehr ärztlich abklären lassen, als zu lange zu warten.
Quellen
[1] NHS — “Paracetamol for children (Calpol) - Other common brands: Panadol” (2025), section “Giving paracetamol with ibuprofen”, p. 1 — https://www.nhs.uk/medicines/paracetamol-for-children/ [2] NHS — “Paracetamol for children (Calpol) - Other common brands: Panadol” (2025), section “What paracetamol is for”, p. 1 — https://www.nhs.uk/medicines/paracetamol-for-children/
Dieser Ratgeber fasst veröffentlichte kinderärztliche Leitlinien zusammen. Er ist keine medizinische Beratung und ersetzt nicht Ihre Kinderärztin oder Ihren Kinderarzt. Rufen Sie im Notfall Ihre Notrufnummer an.
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