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Was sind Affektkrämpfe beim Kind und sind sie gefährlich?

Affektkrämpfe sehen beängstigend aus, sind aber harmlos und hören vor dem fünften Lebensjahr von selbst auf.

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Was es ist

Bei einem Affektkrampf hört ein Kind nach einem starken Schreck, einem Sturz oder aus Wut auf zu atmen und wird dabei blau oder blass [1]. Das dauert nur wenige Sekunden, danach fängt das Kind meist wieder an zu weinen [1]. Manchmal wird es kurz ohnmächtig oder macht zuckende Bewegungen [1]. Umgangssprachlich sagt man, das Kind habe sich „verschluckt“ oder „den Atem angehalten“ [1]. Häufig sind solche Episoden bei Kindern zwischen 6 Monaten und 5 Jahren [1].

Ein einzelner Anfall dauert kurz, meist weniger als 1 Minute, und das Kind erholt sich schnell wieder [2]. Nach Angaben von SEUP sind Affektkrämpfe gutartig: Sie verursachen dem Kind in diesem Moment keinen Schaden und führen auch später nicht zu Komplikationen [2].

Was Sie zu Hause tun können

Vorbeugen lassen sich Affektkrämpfe nicht [3]. Sie verschwinden vor dem fünften Lebensjahr von selbst [3].

Wann Sie zur Ärztin oder in die Notaufnahme sollten

Nach Angaben von SEUP sollten Sie in die Notaufnahme gehen, wenn eines dieser Zeichen zutrifft [3]:

Wenn die Anfälle sehr häufig auftreten oder Sie unsicher sind, können und sollten Sie Ihre Kinderärztin oder Ihren Kinderarzt fragen [3]. Im Zweifel gilt: Rufen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an oder nutzen Sie Ihre örtliche Notrufnummer.

Häufige Fragen

Sind Affektkrämpfe gefährlich? Nein. Nach Angaben von SEUP sind sie nicht schwerwiegend und nicht gefährlich und verursachen dem Kind keinen Schaden [1][2].

Wie lange dauert ein Anfall? Meist weniger als 1 Minute, und das Kind erholt sich schnell wieder [2].

Kann ich Affektkrämpfe verhindern? Nein, sie lassen sich nicht vorbeugen [3]. Sie enden von selbst vor dem fünften Lebensjahr [3].

Soll ich das Kind während des Anfalls wachrütteln oder beatmen? Nein. Schütteln, Mund-zu-Mund-Beatmung, Wiederbelebungsversuche und Schreien können die Situation sogar verschlimmern [4]. Bleiben Sie ruhig, der Anfall geht von allein vorbei [4].

Was mache ich, wenn ich unsicher bin? Wenn die Anfälle sehr häufig sind oder Sie Fragen haben, wenden Sie sich an Ihre Kinderärztin oder Ihren Kinderarzt [3]. Wenn möglich, zeigen Sie ihr oder ihm ein Video des Anfalls [3].

Quellen

[1] SEUP — “Espasmos del sollozo. Información para padres” (2025), Abschnitt “¿QUÉ SON LOS ESPASMOS DEL SOLLOZO? ¿CUÁLES SON LOS SÍNTOMAS?”, S. 1 [2] SEUP — “Espasmos del sollozo. Información para padres” (2025), Abschnitt “¿CUÁL ES LA EVOLUCIÓN ESPERABLE?”, S. 1 [3] SEUP — “Espasmos del sollozo. Información para padres” (2025), Abschnitt “¿CUÁNDO ACUDIR A UN SERVICIO DE URGENCIAS?”, S. 1 [4] SEUP — “Espasmos del sollozo. Información para padres” (2025), Abschnitt “¿QUÉ PODEMOS HACER EN CASA?”, S. 1

Dieser Ratgeber fasst veröffentlichte kinderärztliche Leitlinien zusammen. Er ist keine medizinische Beratung und ersetzt nicht Ihre Kinderärztin oder Ihren Kinderarzt. Rufen Sie im Notfall Ihre Notrufnummer an.

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